Chronik

historische ANsicht KWFDer Kellerweg ist eine Einmaligkeit für Guntersblum, in dem die Gastfreundschaft eine lange Historie hat. 1834 berichtete J.P. Bronner, Apotheker und Weingutsbesitzer aus Wiesloch, der als versierter Reisender den Weinbau in der Provinz Rheinhessen schildert und dabei schöne Stunden im Kellerweg erlebte. 1867 schreibt der evangelische Pfarrer Keller in der Pfarrchronik „diese öffentlich im Felde angelegten Keller … die man anderwärts nicht findet, veranlassen manche Annehmlichkeiten.“

Kellerweg-FestDiese Annehmlichkeiten und Vergnügungen haben sich fortgesetzt, der Julianenbrunnen war ein willkommener Ort, heute sagt man „Kommunikationszentrum“, denn dort wurde vor der allgemeinen Wasserversorgung das Quellwasser geholt. Daneben das Tanzplätzchen. Das ist der Beginn der neueren Geschichte. Es wurde 1964 von der Landjugend verschönert und eingeweiht. Ein Jahr später gab es die Fortsetzung dieses Festes. „Julianenbrunnenfest“ oder „Kellerweg-Fest“ waren die ersten Namen als Impuls. Bürgermeister Hugo Seibert mit seinen Ideen ist als Vater des Kellerweg-Festes in die Geschichte eingegangen.

Kellerweg-Fest Diese 50 Jahre hat Albrecht Langenbach, Pressewart im Verkehrsverein von 1969 bis 2007, aus seinen vielseitigen Sammlungen in einer Chronik festgehalten. Dieses Büchlein ist Muss für alle Guntersblumer und Kellerweg-Fest-Freunde. Geschrieben wird über die Entstehung des Kellerweges und seine Bedeutung für Guntersblum. Ein Blick auf das 19. Jahrhundert im Kellerweg, Dann die Organisationsstrukturen des Kellerweg-Festes, die vielen Änderungen unterworfen waren. Hauptteil ist eine Chronologie der Jahre 1964 bis 2014 mit vielen Details und Fotos. Auch die 50 Festgläschen sind abgebildet. Einen großen Raum nehmen die Erzählungen der Gründer des Kellerweg-Festes ein. Viele Zeitzeugen kommen mit ihren Erinnerungen zu Wort. Schön zu lesen sind verschiedene Gedichte, auch in Mundart.

Mit dieser Chronik hat der Verkehrsverein ein großes Stück seiner Geschichte festgehalten. Es ist ein kleines Lesebuch und für Alt und Jung sehr zu empfehlen. Vielleicht werden „längst vergessene Stunden im Kellerweg“ hiermit wieder gegenwärtig.

Ab sofort werden diese Chronik und der Jubiläums-Pin zum Sonderpreis von zusammen nur € 3,00 angeboten. Diese  Jubiläums-Pins nehmen aber nicht mehr an einer Verlosung teil (der Rechtsweg ist ausgeschlossen).